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            <title>Ordentlicher Unterbezirksparteitag der SPD Dresden | 26. Oktober 2024: Anträge</title>
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                <title>Ordentlicher Unterbezirksparteitag der SPD Dresden | 26. Oktober 2024: Anträge</title>
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            </image><item>
                        <title>PO-03: Ursachenanalyse der Landtagswahl 2024</title>
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                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Dresdner SPD setzt sich dafür ein, den auf Landesebene begonnenen Auswertungsprozess zur Landtagswahl 2024 fortzusetzen und dabei unter anderem folgende Fragen näher zu beleuchten und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wie kann die SPD trotz der erneut festgestellten Polarisierung zwischen CDU und AfD (“Wer wird stärkste Partei?”) in Wahlkämpfen als politische Kraft wahrgenommen werden? Wie können wir dafür sorgen, dass inhaltliche Themen in einer öffentlichen Auseinandersetzung überhaupt noch eine Rolle spielen?</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wie geht die SPD mit der divergierenden Stimmentwicklung – recht flächendeckende Zuwächse in den großen Städten, aber Verluste in ländlichen Räumen – strategisch um?</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wie kann die erstmals – auch in Dresden – in großer Breite erreichte Wählerschaft in urbanen Milieus trotz einer (möglichen) neuen Regierungsbeteiligung gehalten werden? </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Was ist der geeignete strategische Ansatz zum Umgang mit der Bundespolitik in einem Landtagswahlkampf?</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wie kann es gelingen, die flächendeckende Sichtbarkeit der SPD in Wahlkämpfen auch außerhalb der Großstädte sicherzustellen?</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wie gehen wir damit um, dass die SPD bei Wähler:innen mit formal geringeren Bildungsabschlüssen und in höheren Altersklassen Verluste zu verzeichnen hatte?</strong></p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:51:34 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PO-02: Digitale und Hybride Wahlen und Beschlüsse von Ortsvereinen ermöglichen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/digitale-und-hybride-wahlen-und-beschlusse-von-ortsvereinen-ermogliche-30916</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksvorstand wird beauftragt zu prüfen, ob und wie Beschlüsse aller Art zukünftig online oder hybrid gefassst werden können.<br><br>
Wahlen und Abstimmungen, die geheim erfolgen, bleiben davon unberührt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:50:33 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PO-01: Stadtweite Planung von Veranstaltungen und Terminen der Mandatsträger im Unterbezirk Dresden</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtweite-planung-von-veranstaltungen-und-terminen-der-mandatstrager-49514</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtweite-planung-von-veranstaltungen-und-terminen-der-mandatstrager-49514</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an den Vorstand des UB Dresden, die SPD-Stadtratsfraktion, die Dresdner SPD-Abgeordneten sowie alle OV-Vorstände weiterleiten:<br><br>
Als Dresdner Sozialdemokratie haben wir den Anspruch, im gesamten Stadtgebiet sichtbar und für die Bürger:innen ansprechbar zu sein. Dieses Ziel ist herausfordernd, schließlich sind wir kommunalpolitisch unterschiedlich stark verankert, haben nicht flächendeckend Abgeordnete und verfügen in den Stadtteilen über eine unterschiedlich starke Mitgliederbasis. Diese Rahmenbedingungen lassen sich kurzfristig auch nicht ändern.<br><br>
Um dem formulierten Ziel trotzdem näher zu kommen, werden alle Gliederungen und Funktionsträger:innen der Dresdner SPD aufgefordert, ihren Beitrag zur stadtweiten Sichtbarkeit zu leisten. Der neue Vorstand des UB Dresden, die SPD-Stadtratsfraktion, die Dresdner SPD-Abgeordneten sowie die OV-Vorstände sollten die nächsten Monate, aber insbesondere die wahlkampffreie Zeit nach der Bundestagswahl 2025, für einen entsprechenden Prozess nutzen und mindestens halbjährlich im UBV über die Umsetzung berichten.<br><br>
Auf lokaler Ebene in den Stadtteilen braucht es konkrete Themen und vor Ort verankerte Köpfe, die für die SPD stehen und von der Bürgerschaft mit uns verbunden werden. Bei Aktionen wie Infoständen, Stadtteilspaziergängen, lokalen Themenveranstaltungen und kleinteiligen Flyerverteilungen können und sollen höhere bzw. hauptamtliche Ebenen unterstützen. Es braucht aber gleichermaßen die regelmäßige Initiative, das Engagement und die Bereitschaft vor Ort, schließlich weiß man vor Ort im Stadtteil am ehesten, was die Menschen bewegt. Politik benötigt zudem konkrete Köpfe, die mit ihrem Namen und Gesicht für die SPD stehen wollen. Das ist essentiell für die Schärfung unseres kommunalpolitischen Profils.<br><br>
Klar ist aber auch, dass es eine abgestimmte stadtweite Sichtbarkeit der Sozialdemokratie braucht, die sich zum Beispiel in stadtweiten koordinierten Plakatier-Aktionen auch außerhalb der Wahlkämpfe oder prominenten – über den einzelnen Stadtteil hinaus strahlenden – Themenveranstaltungen äußert. Hier sind besonders unsere Abgeordneten und die SPD-Stadtratsfraktion mit ihren Ressourcen und Möglichkeiten gefragt. Ansätze für diese stadtweite Sichtbarkeit existieren bereits. Aber auch diese Aktivitäten werden nur funktionieren, wenn sie vor Ort mitgetragen werden und es einen solidarischen Ausgleich entsprechend der vor Ort vorhandenen Kräfte gibt.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:48:32 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SB-04: sprache2 = programmiersprache xor fremdsprache, sprache3 = programmiersprache xor fremdsprache</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/sprache2-programmiersprache-xor-fremdsprache-sprache3-programmier-25737</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/sprache2-programmiersprache-xor-fremdsprache-sprache3-programmier-25737</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die SPD Dresden möge beschließen mit dem Ziel der Weiterleitung an den Landesparteitag der SPD Sachsen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während es im Jahr 1500 vielleicht hilfreich war, Sprachen wie Latein oder<br>
Altgriechisch zu sprechen, dienen diese Sprachen heute nur noch<br>
Medizinstudierenden, um sich die Namen von Knochen und Muskeln besser merken zu<br>
können. Auch moderne Fremdsprachen wie Spanisch oder Französisch, die von vielen<br>
Schüler:innen auch nach sieben Jahren Lernen kaum alltagstauglich beherrscht<br>
werden, haben durch die weite Verbreitung des Englischen und gut<br>
funktionierenden Übersetzungs-Apps an Bedeutung verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Immer wichtiger wird im Informationszeitalter dagegen der Umgang und das tiefe<br>
Verständnis von Software bis auf die Ebene der Programmiersprachen.<br>
Programmiersprachen sind künstliche bzw. formale Sprachen. Ähnlich wie<br>
natürliche Sprachen besitzen diese eine eigene Semantik und eine spezielle<br>
Syntax. Solche Sprachen wirklich zu meistern, kann je nach ihrer Komplexität<br>
Jahre des Trainings benötigen. Ähnlich wie bei anderen Sprachen gilt auch hier:<br>
Je früher mit dem Erlernen angefangen wird, desto einfacher fällt es, die<br>
Grundsätze zu erlernen. Außerdem hilft ein tiefes Wissen über den Aufbau und die<br>
Anwendung einer Programmiersprache dabei, schnell eine weitere zu erlernen. Ein<br>
modernes Schulsystem sollte also unbedingt das Erlernen einer Programmiersprache<br>
aktiv fördern und nicht vollständig in Ganztagsangebote oder den viel zu selten<br>
angebotenen Informatikunterricht auslagern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Informationszeitalter sind wir alltäglich umgeben von Software: am<br>
Handgelenk, in der Hosentasche, am Arbeitsplatz, in der Wohnung, … Wenn jedoch<br>
etwas nicht mehr funktioniert, sind die meisten von uns schnell aufgeschmissen.<br>
Wer im 21. Jahrhundert Programmiersprachen beherrscht, kann sich nicht nur<br>
selbst helfen, sondern ist in der Lage Abhängikeiten von großen Konzernen zu<br>
überwinden: Software ist das Produktionsmittel des Informationszeitalter, welche<br>
vergesellschaftet werden muss, indem die Kompetenzen allen zur Verfügung<br>
gestellt werden. Gemeinschaftlich entstehen große OpenSource-Projekte, von denen<br>
alle profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir, dass in sächsischen Schulen neben dem klassischen Angebot, als<br>
zweite Fremdsprache eine natürliche Fremdsprache zu erlernen, auch die<br>
Auswahlmöglichkeit „Künstliche und Formale Sprachen für Programmierung“<br>
angeboten wird. In diesem Fach sollen dabei eine oder mehrere<br>
Programmiersprachen sowie die zugehörigen Hintergrundkonzepte und formale<br>
Sprachtheorie erlernt werden. Schüler:innen die als zweite Fremdsprache eine<br>
natürliche Fremdsprache erlernen, sollen zudem die Möglichkeit haben als dritte<br>
Fremdsprache „Künstliche und Formale Sprachen für Programmierung“ zu belegen.<br>
Ziel ist, diese Wahlmöglichkeit an allen Schulen anzubieten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:40:21 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SB-02: Genoss*innenschaften für alle!</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/genoss-innenschaften-fur-alle-40030</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/genoss-innenschaften-fur-alle-40030</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der UB-Parteitag der SPD Dresden möge beschließen und über den Landesparteitag der SPD Sachsen sowie den Bundesparteitag der SPD an die SPD-Bundestagsfraktion weiterleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns als Jusos ist die Demokratisierung der Wirtschaft ein zentraler<br>
Bestandteil unseres sozialistisches Selbstverständnisses. Eine Demokratie, in<br>
der ein hoher Anteil der Macht in der Hand einiger weniger liegt, ist<br>
langfristig nicht funktionsfähig und unsere kapitalistische Wirtschaftsordnung<br>
sorgt durch ihre inhärente Kapitalakkumulation für genau diese<br>
Machtkonzentration.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Unternehmensform der Genossenschaft kann im besten Fall dafür sorgen, dass<br>
der Besitz an Produktionsmittel nicht in den Händen einzelner Kapitalist*innen,<br>
sondern gemeinschaftlich in den Händen der „Beschäftigten“ (die in diesem Fall<br>
auch Eigentümer*innen) der Betriebe liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland existieren bereits einige Wirtschaftszweige, in denen<br>
Genossenschaftsmodelle üblich sind, wie Banken oder Wohnungsunternehmen. Diese<br>
sind aber oftmals nur mangelhaft demokratisch organisiert, die<br>
Mitbestimmungsrechte beschränken sich zum Teil auf Briefwahlen zu<br>
Vertreter*innenversammlungen alle paar Jahre. Damit geht der besondere Charakter<br>
der Genoss*innenschaft gegenüber anderen Eigentumsmodellen wie der<br>
Aktiengesellschaft mehr oder weniger verloren. Unsere Idealvorstellung der<br>
Genoss*innenschaft ist die einer aktiven demokratischen Selbstverwaltung, in der<br>
sich alle Beteiligten als gleichberechtigte Inhaber*innen verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern von staatlicher Seite nicht nur eine verstärkte steuerliche<br>
Förderung des Genoss*innenschaftsmodells, als auch die Einführung, Bewerbung und<br>
Beratung zu neuen Modellen des Genoss*innenschaftsmodells, wie Energie-,<br>
Industrie- oder IT-Genoss*innenschaften. Zu diesem Zweck fordern wir die<br>
Einführung von Genoss*innenschaftsberatungen, in der Menschen mit dem Willen zu<br>
einer Unternehmung aktiv auf die Möglichkeiten der Genoss*innenschft hingewiesen<br>
werden. Auch Unternehmen, die oftmals akut nachfolgegefährdet sind (z.B. kleine<br>
Handwerksbetriebe im ländlichen Raum) sollen aktiv auf die Möglichkeit der<br>
Überführung oder Umwandlung in eine Genoss*innenschaft (auch in Kooperation<br>
mehrerer betroffener Betriebe) hingewiesen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser langfristiges Ziel ist die Überführung aller Unternehmen in Deutschland in<br>
basisdemokratische Hand.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:39:21 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SB-01: Soziale Patenschaften für gleiche Chancen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/soziale-patenschaften-fur-gleiche-chancen-56288</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/soziale-patenschaften-fur-gleiche-chancen-56288</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Unterbezirksparteitag der SPD-Dresden möge beschließen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Deutsche Grundgesetz besagt: &quot;Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung<br>
seiner Persönlichkeit.&quot; Das bedeutet auch, dass jedem Menschen, gleich seines<br>
sozialen Hintergrundes, dieselben Chancen im Leben zustehen. In der Praxis<br>
jedoch war bereits vor dem Beginn der Corona-Pandemie mehr als jedes fünfte Kind<br>
oder Jugendliche von Armut entweder direkt betroffen oder befand sich zumindest<br>
sehr nah an der Armutsgrenze. Im Zuge der Coronakrise und aufgrund der aktuellen<br>
Energiekrise ist zu erwarten, dass diese Zahlen nochmals ansteigen. Kinderarmut<br>
stellt hier ein nahezu unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zu echter<br>
Chancengleichheit dar. Kinder aus finanziell benachteiligten Haushalten haben<br>
schlechtere Bildungschancen, weniger Möglichkeiten, ihre Freizeit ihren<br>
Vorstellungen gemäß zu gestalten und werden somit zwangsläufig vom Rest der<br>
Gesellschaft abgeschnitten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da diese Sozialpatenschaften auf ehrenamtlicher Arbeit basieren, fordern wir,<br>
dass das Ehrenamt als Amt besonderen Interesses gilt und möchten, dass die<br>
Rechtsvorschrift für Sonderurlaub für Mitarbeiter:innen der Jugendhöfe im<br>
Sonderurlaubsgesetz von 12 auf 15 Tage angehoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Voraussetzung für die Übernahme einer Sozialpatenschaft ist ein Mindestalter von<br>
18 Jahren sowie die Möglichkeit, regelmäßig 2-3 Stunden Zeit pro Woche zu<br>
investieren. Außerdem sollte vor Beginn ein erweitertes Führungszeugnis ohne<br>
Eintrag vorgewiesen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben der Sozialpat:innen setzen dort an, wo Hausaufgabenbetreuung<br>
aufhört. Auch bei Ämtergängen und Bildungsangelegenheiten möchten wir<br>
unterstützen. Hierbei soll es aber nicht um Betreuung gehen, vielmehr soll im<br>
Zuge des Sozialpatenprojektes Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und Kontakte<br>
geknüpft werden. So wollen wir versuchen die Gräben unserer Gesellschaft<br>
gemeinsam zu überwinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielen finanziell eingeschränkten Familien fehlen die Mittel ihre Kinder in<br>
ihren Weiterbildungen, sei es künstlerische oder sportliche Betätigung oder<br>
Zugang zu digitalen Angeboten, adäquat zu unterstützen. Es soll die Aufgabe<br>
deshalb speziell ausgewählter Pat:innen sein, Kindern genau diese Chancen zu<br>
ermöglichen. Die Auswahl passender Pat:innen soll dabei nach eingehender<br>
Absprache mit den Eltern über eine Pat:innenbörse erfolgen, um das Alter der<br>
Kinder und die Fähigkeiten der Pat:innen perfekt aufeinander anzupassen. Die<br>
Pat:innen sollen bei der Durchführung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit durch<br>
Mittel des Landes Sachsen und durch Spenden so weit unterstützt Werden, dass der<br>
Einsatz nicht aus eigener Tasche unterstützt wird. Das Alter der Kinder bzw<br>
Jugendlichen soll dabei auf eine Spanne von 6-18 Jahren begrenzt sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:39:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G-03: Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit Luftreinigungs- und Belüftungsanlagen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/ausstattung-von-bildungseinrichtungen-mit-luftreinigungs-und-beluftun-52766</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/ausstattung-von-bildungseinrichtungen-mit-luftreinigungs-und-beluftun-52766</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an die Stadtratsfraktion, Landesparteitag und Bundesparteitag weiterleiten:</em></strong><br><br>
Die SPD Dresden setzt sich dafür ein, dass die Landeshauptstadt Dresden prüft,<br>
alle noch nicht sanierten Bildungseinrichtungen in Dresden (Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen) gemäß ASR-A3.6 mit den jeweiligen Raumgrößen angemessenen Luftreinigungs- und Belüftungssystemen auszustatten.<br><br>
Da grundsätzliche Um- und Neubaumaßnahmen einen Zeitrahmen von Jahren bis Jahrzehnten haben, ist jedoch zu prüfen, inwieweit eine kurzfristigere Lösung in Form von mobilen bzw. an den Wänden montierbaren Luftfiltern umsetzbar ist.<br>
Die Belüftungsregelungen für Arbeitsstätten (ASR-A3.6) gilt bereits für Um- und Neubauten, bezieht sich bislang jedoch nicht auf die Raumtemperatur der Innenräume. Bei dauerhafter Zuluft über Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) wird im Sommer heiße Außenluft eingeblasen, was die Räume weiter aufheizt, wobei im Winter die kalte Außenluft eingeblasen wird, obwohl geheizt wird.<br><br>
Die Regelungen sind so zu ändern, dass in Einrichtungen mit RLT-Anlagen die Zuluft über zusätzliche Lüftungsanlagen so ausgerichtet werden muss, dass keine zusätzliche Aufheizung der Räume im Sommer geschieht und die Personen vor Überhitzung geschützt werden und im Winter bei aktiver Heizung, keine kalte Außenluft eingeblasen wird, was zusätzliche Kosten und negative Klimaeffekte nach sich zieht.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:37:14 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G-02: Aktiv durch den Großen Garten</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/aktiv-durch-den-grossen-garten-30671</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/aktiv-durch-den-grossen-garten-30671</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliedervollversammlung der SPD Dresden möge beschließen und an die Fraktion der SPD im Stadtrat Dresden weiterleiten:<br>
Der Große Garten hat viele Angebote, aber es fehlt an Installationen für<br>
Personen, die Kraftsport ausüben wollen. <strong>Wir wollen uns daher gegenüber dem Freistaat Sachsen und der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH dafür einsetzen, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes ein Sportareal (“Trimm-Dich-Pfad”) im Großen Garten zu schaffen und den Großen Garten insgesamt stärker an die Anforderungen einer innerstädtischen Grünfläche anzupassen.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:35:16 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G-01: Kostenübernahme von Brillen und Zahnersatz durch die Krankenkassen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/kostenubernahme-von-brillen-und-zahnersatz-durch-die-krankenkassen-54459</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/kostenubernahme-von-brillen-und-zahnersatz-durch-die-krankenkassen-54459</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die SPD Dresden möge beschließen mit der Weiterleitung an den Landesparteitag der SPD Sachsen und den SPD-Bundesparteitag an die SPD Bundestagsfraktion weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die hohen Kosten für Zahnbehandlungen und Brillen stellen für viele Menschen<br>
eine große finanzielle Belastung dar. Um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern,<br>
fordern wir, dass die gesetzlichen Krankenkassen Kosten für Zahnbehandlung und<br>
Brillen vollständig übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit werden diese Leistungen von Krankenkassen nur teilweise oder gar nicht<br>
erstattet, was dazu führt, dass viele Menschen sich diese wichtigen<br>
medizinischen Hilfsmittel nicht leisten können. Insbesondere für Menschen mit<br>
niedrigem Einkommen oder einer chronischen Krankheit kann dies zu einer großen<br>
finanziellen Belastung führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Korrektur eines beeinträchtigten Sehvermögens ist für viele Menschen von<br>
entscheidender Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe. Wer sich das nicht<br>
leisten kann, ist aufgeschmissen beim Lesen von ÖPNV-Fahrplänen, Verfassen von<br>
Abschlussarbeiten, Bewerbungsschreiben und vielem anderen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der Ersatz oder die Korrektur und Rekonstruktion von Zähnen,<br>
Zahnfehlstellungen und Gebiss ist für viele Menschen ein zentrales Element, um<br>
selbstbewusst in sozialen Kontexten aufzutreten. Ist er nicht erschwinglich,<br>
ziehen sich Betroffene nicht zuletzt durch Scham zurück und fehlen mit ihren<br>
individuellen Talenten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen ist vollständige Kostenübernahme nicht nur für die betroffenen<br>
Personen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt von großem Nutzen. Denn<br>
eine bessere Gesundheitsversorgung führt zu höherer Lebensqualität und<br>
Produktivität, was sich letztlich auch auf die Wirtschaft positiv und die<br>
Bereicherung der Gesellschaft als Ganzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir den Bundestagsfraktion der SPD auf, sich dafür einzusetzen,<br>
dass die Krankenkassen die vollständigen Kosten für Zahnbehandlungen und Brillen<br>
übernehmen. Diese Leistungen sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden<br>
unserer Mitmenschen von entscheidender Bedeutung und sollten für alle zugänglich<br>
sein, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer sozialen Stellung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:34:23 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DG-02: Altersdiskriminierung durch Digitalisierung</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/altersdiskriminierung-durch-digitalisierung-65021</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/altersdiskriminierung-durch-digitalisierung-65021</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an die SPD-Stadtratsfraktion und die SPD-Landtagsfraktion weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Dienstleistungen im Bereich der Daseinsfürsorge, wie von staatlichen Einrichtungen, Ärzten, Banken/Sparkassen und ÖPNV, müssen analoge Angebote gleichberechtigt neben digitalen Angeboten verpflichtend bereitgestellt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:30:37 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DG-01 initiativ: AfD-Verbotsverfahren unterstützen, Rechtspopulismus überflüssig machen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/afd-verbotsverfahren-unterstutzen-rechtspopulismus-uberflussig-machen-14253</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/afd-verbotsverfahren-unterstutzen-rechtspopulismus-uberflussig-machen-14253</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die SPD Dresden fordert die sozialdemokratischen Mitglieder des Deutschen Bundestags aus Sachsen auf, den vorliegenden Antrag im Deutschen Bundestag auf Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der „Alternative für Deutschland“ mitzutragen und umfassend um Unterstützung weiterer Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion sowie Mitglieder anderer demokratischen Fraktionen zu werben. Die SPD Dresden steht hinter diesem Antrag, diese Initiative muss jedoch einhergehen mit einer breiten, effektiven Diskussion in der SPD unter umfassender Beteiligung der Basis darüber, wie wir berechtigte Teile der aktuellen Kritik vieler Bürgerinnen und Bürger an Politik, Staat und Gesellschaft aufgreifen und in naher Zeit in sinnvolle, mit den sozialdemokratischen Werten übereinstimmende Politik umwandeln. Wir befürworten ein zweigleisiges Vorgehen: Prüfung eines Verbots durch das Bundesverfassungsgericht UND bürgernahe, pragmatische und zugleich respektvolle, gerechte Politik, mit der wir radikale Parteien überflüssig machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:29:46 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DG-01: Niemals wieder ist jetzt! Auch in Dresden die Sicherheit und Sichtbarkeit von jüdischem Leben verbessern</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/niemals-wieder-ist-jetzt-auch-in-dresden-die-sicherheit-und-sichtbark-23018</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/niemals-wieder-ist-jetzt-auch-in-dresden-die-sicherheit-und-sichtbark-23018</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 stellt eine<br>
Zäsur dar. Für uns ist klar: der Schutz des Staates Israel muss eine der<br>
wichtigsten Aufgaben der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sein. Doch<br>
nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung Israels hat sich seit dem 7. Oktober<br>
drastisch verschlechtert. Auch in Deutschland lebende Jüd:innen erfahren leider<br>
verstärkt Ausgrenzung und Gewalt. Wir haben die Pflicht, diesen und jeden<br>
Antisemitismus zu bekämpfen. Leider kann Antisemitismus aber nicht von einem Tag<br>
auf den anderen besiegt werden. Und auch wenn die Verfolgung und Bestrafung<br>
antisemitischer Handlungen sowie die zivile und militärische Unterstützung<br>
Israels wichtig sind, so braucht es auch nachhaltigere Lösungen zur Bekämpfung<br>
des Antisemitismus in Deutschland. Genau diese nachhaltigen Lösungen beginnen<br>
meist im kleinen - in Familien, in Freundschaften, im Verein und an den Schulen.<br>
Die Bekämpfung von Antisemitismus muss daher lokal in den Kommunen beginnen. In<br>
Dresden kann und muss hierbei einiges besser laufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da sich die Sicherheitslage für Jüd:innen leider nicht in kurzer Zeit verbessern<br>
wird, braucht es mehr Schutz. Es ist die traurige Realität, dass die Polizei<br>
jüdische Einrichtungen besonders schützen muss. Aber auch architektonisch kann<br>
das Umfeld von jüdischen Einrichtungen sicherer gemacht werden, beispielsweise<br>
durch eine gute Beleuchtung. Wir fordern von der Dresdener Stadtverwaltung einen<br>
engen Austausch mit den jüdischen Gemeinden und möglichst schnelle und<br>
unkomplizierte Umsetzung von deren Wünschen, wenn es genau um diese<br>
sicherheitsrelevante Umgebungsgestaltung geht. Allgemein muss die<br>
Stadtverwaltung schlicht und einfach eine ansprechbare Partnerin der Jüd:innen<br>
Dresdens sein - eine vermeintliche Selbstverständlichkeit, an der es aber in<br>
Vergangenheit teilweise gemangelt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Versammlungen muss die Dresdner Versammlungsbehörde genau darauf achten, ob<br>
diese angemeldeten Demonstrationen das Potential haben, jüdische Einrichtungen<br>
beziehungsweise deren Besucher:innen zu bedrohen oder gar anzugreifen. In diesem<br>
Falle müssen alle rechtsstaatlichen Mittel genutzt werden, um die Versammlung zu<br>
verhindern oder zumindest einzuschränken.<br><br>
Zur Bekämpfung des Antisemitismus benötigt es jedoch insbesondere kulturelle<br>
Begegnung und Bildungsarbeit. Innerhalb der deutschen Erinnerungskultur hat die<br>
Aufklärung über die Shoa völlig zurecht einen zentralen Standpunkt. Dresden soll<br>
sich daher dafür einsetzen, das Dresdner Schüler:innen während ihrer Schulzeit<br>
verpflichtend ein Konzentrationslager besichtigen. Wichtig ist aber auch, dass<br>
sich die Thematisierung jüdisch-deutscher Geschichte und Kultur nicht nur auf<br>
die Shoa beziehungsweise den gesamten Antisemitismus während und vor der NS-Zeit<br>
beschränkt.<br><br>
Nichtjüdische Deutsche sollten Erfahrungen mit jüdischer Kultur und jüdischem Alltagsleben abseits der Schulbildung machen können. Der Austausch mit den jüdischen Gemeinden und der Besuch von Synagogen und Kulturvereinen kann dabei eine zentrale Rolle spielen, damit junge Menschen die Realität jüdischen Lebens abseits von Klischees und Zerrbildern kennenlernen. Die Stadt als Schulträgerin und das Land Sachsen sollten hier ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um bei den Schulen für entsprechende Projekte und Kooperationen zu werben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine bessere Sichtbarkeit könnte auch ein Museum für jüdische Geschichte in<br>
Dresden und Sachsen beitragen. In Dresden gibt es neben Gedenkstätten wie der am<br>
Alten Leipziger Bahnhof keine Ausstellung, die sich explizit mit jüdischer<br>
Geschichte geschweige denn mit jüdischer Kultur befasst. Planungen zum Bau eines<br>
jüdischen Museums in Dresden laufen derzeit, was wir ausdrücklich unterstützen.<br>
In den verschiedenen Konzepten der Planungen mangelt es jedoch teilweise an<br>
einer Perspektive für einen gleichen Stellenwert im Vergleich zu den anderen<br>
hochwertigen Museen der Innenstadt. Hier wünschen wir uns vom Stadtrat und der<br>
Verwaltung, dass Anstrengungen unternommen werden, damit ein jüdisches Museum am<br>
Ende nicht als Museum zweiter Klasse da steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit die Dresdner:innen mit jüdischem Leben in Kontakt kommen, braucht es aber<br>
mehr als ein Museum. Es sollte mehr Kontakt zwischen Jüd:innen nicht-jüdischen<br>
Deutschen geben. Es wird noch einige Zeit dauern, bis ein<br>
großes, öffentliches Jüdisches in Dresden sichtbar werden kann. Wir fordern<br>
daher die Schaffung einer Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt, mit<br>
der ein kultureller Austausch kontinuierlich und aktiv verfolgt wird. Eine<br>
solche Städtepartnerschaft kann dafür genutzt werden, das insbesondere Dresdner<br>
Jugendliche die jüdisch-israelische Kultur kennenlernen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>All das sollte von der Stadtverwaltung in die Öffentlichkeit getragen werden,<br>
damit möglichst viele Menschen auf die Thematik aufmerksam werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Jusos Dresden können beim Austausch eine aktive Rolle übernehmen. Vereine wie der Hatikva e.V. in unmittelbarer Nähe der Genoss:innenschaft bieten sich für gemeinsame Veranstaltungen an.<br><br><br><br>
Außerdem wollen wir mit guten Beispiel vorangehen. Die Dresdner SPD und ihre Ortsvereine werden angehalten, mit den jüdischen Gemeinden und Vereinen in Dresden in Austausch zu treten und sich zu vernetzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:28:58 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GS-03: Mehr Schulen nach FINTA*-Personen benennen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/mehr-schulen-nach-finta-personen-benennen-11504</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/mehr-schulen-nach-finta-personen-benennen-11504</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die SPD Dresden möge beschließen und an die SPD-Stadtratsfraktion weiterleiten:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Dresden soll zukünftig mehr Schulen nach FINTA*-Persönlichkeiten<sup>1</sup> aus<br>
Dresden benennen. Hierbei sollen sowohl bei Schulen, welche gerade eingerichtet<br>
werden nach FINTA*-Persönlichkeiten benannt werden, als auch schon bestehende<br>
Schulen, welche bisher noch nicht nach Persönlichkeiten benannt sind, umbenannt<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo möglich, soll die Schulgemeinschaft, vor allem die Schüler*innen, in dieses<br>
Verfahren einbezogen werden. Hier soll der Schulgemeinschaft eine kleine Auswahl<br>
an FLINTA*-Persönlichkeiten vorgeschlagen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende FLINTA*-Persönlichkeiten eignen sich sehr für Schul(um)benennungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lilli Elbe – eine der ersten Personen mit operativen<br>
Geschlechtsangleichungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Liselott Herforth – Physikerin und erste weibliche Rektorin einer<br>
deutschen Hochschule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Melitta Bentz – Erfinderin von Kaffeefiltern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maria Reiche – Lehrerin und Erforscherin der Nazca-Linien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lea Grundig – sozialistische Künstlerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Leoni Wirth – Bildhauerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jutta Fleck – Widerständlerin gegen das SED-Regime</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Paula Modersohn-Becker – Expressionistische Malerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Käthe Kollwitz – Grafikerin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Toni Sender - Sozialdemokratin, Gewerkschafterin, Frauenrechtlerin und im<br>
Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wilhelmine Kähler - Sozialdemokratin, setzte sich für die Teilhabe von<br>
Frauen in Gewerkschaften ein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Irena Rüther-Rabinowicz - wurde als erste Frau an der Dresdner<br>
Kunstakademie immatrikuliert, Shoa-Überlebende, Preisträgerin des<br>
Nationalpreises der DDR für ihr künstlerisches Schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Greta Wehner - Sozialdemokratin, ermöglichte durch ihre Fürsorge-Arbeit<br>
die politische Arbeit Herbert Wehners</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fußnoten:<br>
1 - FINTA* ist eine Abkürzung und steht für Frauen, intergeschlechtliche,<br>
nichtbinäre, trans und agender Personen. Der angehängte Asterisk dient dabei als<br>
Platzhalter, um alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten mit einzubeziehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:26:48 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GS-02: Dresden als #SafePlace4Women</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/dresden-als-safeplace4women-18679</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/dresden-als-safeplace4women-18679</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag der SPD Dresden möge beschließen und an die Stadtratsfraktion der SPD weiterleiten:<br>
Die SPD-Stadtratsfraktion soll sich an der europäischen Kampagne<br>
#SafePlace4Women der PES Group in the European Committee of the Regions<br>
beteiligen und auf den Beschluss einer entsprechenden Erklärung im Stadtrat<br>
hinwirken. Die Erklärung soll sich hierbei an dem Muster der europäischen<br>
Kampagne orientieren und kann weitere und ergänzende Punkte entsprechend<br>
bestehender Beschlusslage der SPD Dresden enthalten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:26:01 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GS-01: Reclaim the streets! Eine Stadt für Alle.</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/reclaim-the-streets-eine-stadt-fur-alle-41929</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/reclaim-the-streets-eine-stadt-fur-alle-41929</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag der SPD Dresden möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass wir in einer patriarchalen Welt leben, ist mittlerweile linker<br>
Grundkonsens. Doch die patriarchalen Strukturen waren nie ein rein soziales<br>
Konstrukt, sondern manifestieren sich in unserer physischen Umwelt: Das<br>
Patriarchat plant und baut Städte und im Gegenzug festigen die Städte das<br>
Patriarchat. Stadtplaner*innen und Architekt*innen (beide primär männlich)<br>
orientieren sich an stark patriachal gefärbten Konzepten und Theorien. Diese<br>
werden weitgehend als objektiver und wissenschaftlicher Konsens angesehen,<br>
vernachlässigen aber an vielen Stellen Perspektiven, welche nicht cis-männlich<br>
sind. Dies betrifft auch Dresden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Straßen unserer Stadt sind für den Mann gemacht. Unsere gesamte<br>
Infrastruktur baut auf dem veralteten Rollenbild des lohnarbeitenden Mannes und<br>
der pflegenden Hausfrau auf. Diese muss viele Wege, meist mit dem Öffentlichen<br>
Verkehr oder zu Fuß, bestreiten, um Kinder zur Kita oder Schule zu bringen,<br>
Einkäufe zu erledigen und selbst Arbeiten zu gehen. Der Kinderwagen macht dies<br>
noch komplizierter, denn für Kinderwägen sind auf Straßen und in Bussen meist<br>
kein Platz. Im Kontrast muss der &quot;Lohnarbeiter&quot; &quot;nur&quot; von Zuhause (mit dem Auto)<br>
zur Arbeit und zurück. Und dies darf er im Winter auf schneegeräumten Straßen,<br>
während die erst später geräumten Fußwege durch Glatteis und Schnee gefährlich<br>
bleiben. Diese Rollenbilder bauen darauf auf, dass die Frau generell eigentlich<br>
garnicht mobil sein muss, sondern sich nur Zuhause um Kinder und Küche kümmern<br>
muss, während der Mann das Geld Nachhause bringt. Selbstredend sind diese<br>
Rollenbilder bei Weitem veraltet, aber es ist weiterhin Grundlage unserer Städte<br>
und benachteiligt jetzt alle Personen, welche sich um die Care-Arbeit in unserer<br>
Gesellschaft kümmern und durch unseren modernen Stadtbau erheblich benachteiligt<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Aspekt ist die Angst. FINTA*s<sup>1</sup> haben im öffentlichen Raum weit mehr<br>
Angst als Männer. Und obwohl die größte Gefahr vor Gewalt für FINTA*s<br>
statistisch im eigenen Zuhause steckt, muss es unser Anliegen sein, dass der<br>
öffentliche Raum für alle Menschen ohne Angst nutzbar ist. Angsträume dienen<br>
hierbei der gesellschaftlichen Disziplinierung von FINTA*s. Ein cis-Mann wird<br>
nie hinterfragt, wenn er alleine durch die Stadt läuft, während von FINTA*-<br>
Personen stets (mindestens unterbewusst) die Begleitung von weiteren FINTA*s<br>
oder eines Mannes erwartet wird, um mögliche Gefahren abzuwehren. Ziel von<br>
feministischer Stadtplanung muss deshalb eine so weit wie möglich gewalt- und<br>
angstfreie öffentliche Stadt sein, gleichwohl in voller Einsicht, dass<br>
patriarchale Gewalt erst endgültig durch die Zerstörung der patriarchalen<br>
Gesellschaft möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber über wen reden wir in der feministischen Stadtplanung überhaupt? Über die<br>
Frau. Aber welche? Cis? Weiß? Heterosexuell? Mittelalt? Mittelschicht? Ohne<br>
Behinderung? Unser intersektional-queerfeministisches Verständnis muss alle<br>
marginalisierte Gruppen unserer Gesellschaft und ihre Bedürfnisse im Blick<br>
behalten. Denn wo durch eine Maßnahme die Stadt für eine marginalisierte Gruppe<br>
angenehmer und sicherer gestaltet wird, wird eine andere marginalisierte Gruppe<br>
gegebenenfalls mehr Angst und Gefahren ausgesetzt. Mehr Polizei wird eventuell<br>
das Sicherheitsgefühl von weißen cis-Frauen erhöhen, aber Women of Colour werden<br>
möglicherweise mehr polizeilicher Repression ausgesetzt. Deshalb muss unsere<br>
feministische Stadtplanung immer intersektional sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb folgende Maßnahmen, um Dresden feministischer und<br>
intersektionaler zu gestalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der <strong>ÖPNV</strong> muss ausgebaut werden. Neben einem generellen Ausbau der Bus- und<br>
Bahnlinien muss die Taktfrequenz von Bus und Bahn in der Nacht erhöht werden.<br>
Auch muss das Ziel sein, an jeder Haltestelle digitale Anzeigen mit den<br>
aktuellen Abfahrtszeiten einzurichten. Weiterhin muss beim Ausbau von<br>
Haltestellen und der Anschaffung von Bussen und Bahnen auf alle Bedürfnisse<br>
geachtet und es müssen alle möglichen physischen Barrieren abgebaut werden. Und<br>
es muss der Anruflinientaxi-Service &quot;alita&quot; der DVB stark ausgebaut werden, da<br>
er derzeit nur auf dem Papier eine gute Idee ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das <strong>Bike-Sharing</strong> mittels MobiBike muss auch erweitert werden! Bike-Sharing ist<br>
für Menschen, welche durch Angsträume z.B. Nachhause müssen, eine gute<br>
Möglichkeit, diese Strecke schnell zu überbrücken. Deshalb sollte an jeder ÖPNV-<br>
Haltestelle ein MobiPunkt eingerichtet und dabei sichergestellt werden, dass an<br>
diesen auch genügend MobiBikes zur Verfügung stehen, vor allem Nachts. Auch<br>
müssen entsprechen die Fahrrad-Rückgabegebiete ertweitert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem Menschen, die Care-Arbeit leisten, würden stark von einem <strong>Dresden der<br>
kurzen Wege</strong> profitieren. Hier werden alle Orte zur Stillung menschlicher<br>
Bedürfnisse (Wohnung, Arbeit, Einkauf, ...) zu Fuß, mit Fahrrad oder ÖPNV<br>
innerhalb von 15 Minuten untereinander erreichbar sein. Dieses Konzept verlangt<br>
dementsprechend auch, dass <strong>Dresden autofreier</strong> wird. Deshalb fordern wir auch die<br>
Einrichtung von autofreien Vierteln, mehr Fahrradstraßen und mehr<br>
Fahrradabstellmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus unserer materialistischen Analyse heraus müssen wir FINTA*-Personen bei der<br>
Care-Arbeit unterstützen. Ein Aspekt ist, dass das <strong>Netz an Kitas</strong> ausgewogen und<br>
gut verteilt ausgebaut werden muss. Weiterhin müssen FINTA*s <strong>im Bereich Wohnen</strong><br>
unterstützt werden. Es braucht mehr günstigen sozialen Wohnraum. Auch muss bei<br>
Neubauten von heteronormativen Wohnkonzepten abgekommen werden, damit Wohnungen<br>
den Bedürfnissen von allen Menschen in allen möglichen Wohnkonstellationen<br>
gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit sich FINTA*-Personen in der Öffentlichkeit sicherer fühlen, müssen mehr<br><strong>öffentliche Räume zum kurzen Aufenthalt</strong> eingerichtet werden. Das können z.B.<br>
Cafés sein, es darf aber keine Verpflichtung zum Kauf von Produkten bestehen.<br>
Weiterhin benötigt Dresden <strong>mehr öffentliche Toiletten, mehr Sitz- und<br>
Verweilmöglichkeiten und mehr Mülleimer</strong>. Die öffentlichen Toiletten sollen<br>
hierbei für alle Geschlechter offen und barrierefrei sein. Damit diese als<br>
Savespace funktionieren, sollen insbesondere Einzeltoiletten mit Waschbecken<br>
errichtet werden, die vollkommen abschließbar sind. Zusätzlich ist es notwendig,<br>
dass alle öffentlichen Toiletten und Toiletten öffentlicher Einrichtungen<br><strong>kostenlose Menstruations- und Hygieneartikel</strong> zur Verfügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem für die Nacht müssen mehr Maßnahmen ergriffen werden, damit sich<br>
FINTA*s und andere marginalisierte Gruppen sicherer fühlen können. Eine<br><strong>effiziente Beleuchtungsstrategie</strong> muss hierbei eine Maßnahme sein. Weiterhin<br>
können <strong>Apps zur schnellen Benachrichtigung von lokalen Hilfestellen</strong> helfen. Auch<br><strong>Heimwegtelefone</strong>, welche Menschen beim Heimweg telefonisch begleiten, müssen<br>
ausgebaut werden. Zur Prävention muss Dresden auch eine <strong>Öffentlichkeitskampagne</strong><br>
zu und <strong>Bildungsmaßnahmen</strong> gegen sexualisierte Gewalt und Übergrifflichkeit<br>
starten, um hierfür in der breiten Stadtgesellschaft zu sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt muss für Opfer sexualisierter Gewalt in der Öffentlichkeit, z.B. in<br>
Bahnhöfen und in der Innenstadt, <strong>sichere Rückzugsorte mit Awareness-Teams und<br>
Sozialarbeiter*innen</strong> einrichten, welche Betroffenen stets schnelle Unterstützung<br>
geben können. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten und<br>
Stadtfesten muss künftig ausreichende Awareness-Arbeit sichergestellt werden.<br>
Die Stadt soll hierfür sich und externe <strong>Betreiber*innen von öffentlichen<br>
Veranstaltungen zu Awarenesskonzepten verpflichten!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Sichtbarkeit von FINTA*s in der Öffentlichkeit gehört zu einer<br>
feministisch-intersektionalen Stadt dazu. Deshalb fordern wir, dass es <strong>mehr<br>
Denkmäler von und mehr Straßen-, Schul- und Unigebäude-Benennungen mit FINTA*-<br>
Personen gibt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allen Maßnahmen muss aber auch sichergestellt werden, dass <strong>FINTA*s ihre<br>
Interessen artikulieren</strong> können. Hierfür wäre die Einrichtung von kommunalen<br>
FINTA*-Plattformen eine Möglichkeit. Natürlich sollten aber nicht nur FINTA*s<br>
dafür verantwortlich sein, dass ihre Perspektiven stets eine Rolle spielen. Es<br>
müssen <strong>FINTA*-Perspektiven auf jeder Agenda</strong> stehen. Hierbei eignet sich ein<br>
detailliertes intersektionales Gendermainstreaming bei jedem Stadtratsbeschluss.<br>
Auch bei Bürger*innenbeteiligungen, z.B. Online-Anfragen, welche eindeutig<br>
niedrigschwelliger und öfter geschehen müssen, müssen klar<br>
Marginalisierungskriterien abgefragt werden, welche auch in der Auswertung<br>
entsprechenden Stellenwert erhalten müssen. Letztendlich hilft aber keine<br>
Umfrage, keine Beteiligungsmöglichkeit und kein Beirat, wenn die entscheidenden<br>
Personen mehrheitlich cis-männlich sind. <strong>FINTA*-Personen müssen in kommunale<br>
Entscheidungspositionen!</strong> Hierfür sehen wir auch eine Geschlechterquote bei den<br>
Kommunalwahlen und den kommunalen Ämtern als notwendig an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] FINTA* = Frauen sowie Inter, Nicht-Binäre, Trans- und Agender Personen<br>
(sowie weitere Menschen, die sich nicht mit den gesellschaftlichen Kategorien<br>
männlich/weiblich identifizieren)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:25:23 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SK-05: Erhalt des Schwimmbads „Elbamare“</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/erhalt-des-schwimmbads-elbamare-20680</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/erhalt-des-schwimmbads-elbamare-20680</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an die SPD-Stadtratsfraktion</em><em>weiterleiten:</em><br><br><em>Die Dresdner SPD bekennt sich zum Erhalt des Schwimmbads „Elbamare“ in Gorbitz. Der Erhalt des Bades wird auch unter den Bedingungen des aktuell stark belasteten Dresdner Haushalts und der Mehrbelastung durch den Einsturz der Carolabrücke weiter angestrebt.</em><em>Die Dresdner SPD unterstützt jedes Ergebnis der aktuell andauernden Verhandlungen der Stadt Dresden mit dem Eigentümer, das den Weiterbetrieb des Bades an diesem Standort ermöglicht.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:23:14 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SK-04: Städtepartnerschaft mit Chmelnyzkyj</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtepartnerschaft-mit-chmelnyzkyj-57903</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtepartnerschaft-mit-chmelnyzkyj-57903</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag der SPD Dresden möge beschließen und an die SPD-Stadtratsfraktion weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solidarität mit der Ukraine ist bisher ein reines Lippenbekenntnis der Stadt<br>
Dresden. Aus diesem Grund soll die sog. Solidaritätspartnerschaft mit der<br>
ukrainischen Stadt Chmelnyzkyj zu einer formalisierten Städtepartnerschaft<br>
ausgebaut werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:21:11 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SK-03: Stadtteilläden in leeren Einkaufspassagen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtteilladen-in-leeren-einkaufspassagen-16488</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/stadtteilladen-in-leeren-einkaufspassagen-16488</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an die SPD-Stadtratsfraktion weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Dresden erstellt ein Konzept zur Nutzung von leeren Einkaufspassagen als Stadtteilläden. Grundzüge des Konzepts sind die Anmietung der Räumlichkeiten durch die Stadt und eine Nutzungsvereinbarung mit Vereinen, welche diese Räumlichkeiten als Stadtteilläden für Freizeit- und Kulturveranstaltung nutzen können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:20:37 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SK-02: Dresden goes international - Städtebotschafter*innen-Programm einführen</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/dresden-goes-international-stadtebotschafter-innen-programm-einfuhre-41398</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/dresden-goes-international-stadtebotschafter-innen-programm-einfuhre-41398</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag der SPD Dresden möge beschließen und an die Fraktion der SPD im Stadtrat weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in Zeiten der nahezu vollständigen Globalisierung. Kultureller<br>
Austausch ist aus unserer weltoffenen Perspektive nicht nur ein großer Gewinn<br>
für unsere Gesellschaft, sondern auch eine Notwendigkeit, um Vorurteile<br>
abzubauen und Verständnis aufzubauen. Diesen kulturellen Austausch wollen wir<br>
vor allem Jugendlichen möglichst früh in ihrem Leben ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stadt Dresden soll deshalb anregen, mit den Partner*innenstädten einen<br>
Städtebotschafter*innen-Programm nach Vorbild Osnabrücks zu starten und hierfür<br>
gegebenenfalls auch die Partner*innenschaftsverträge anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So stellen wir uns solch ein Städtebotschafter*innen-Programm vor:<br>
Die Verwaltung jeder teilnehmenden Stadt schafft eine genügend große Zahl an<br>
Stellen in ihrer Verwaltung. Auf diesen Stellen können sich (junge) Menschen der<br>
Partner*innenstädte bewerben. Die Städtebotschafter*innen sind für ein Jahr in<br>
der Verwaltung der Partnerstadt angestellt und erhalten ihre Unterkunft gestellt<br>
sowie eine angemessene Vergütung. Sie sind in einer kreativen Art und Weise für<br>
den kulturellen Austausch in der Partner*innenstadt verantwortlich (z.B. in Form<br>
von Schulbesuchen, Veranstaltungen, usw.).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:19:56 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SK-01: Erweiterung der Legal Plains für Urbane Graffiti Art im  gesamten Stadtgebiet</title>
                        <link>https://antrag.spd-dresden.de/std/erweiterung-der-legal-plains-fur-urbane-graffiti-art-im-gesamten-stad-21236</link>
                        <author>Unterbezirksparteitag der SPD Dresden (dort beschlossen am: 26.10.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.spd-dresden.de/std/erweiterung-der-legal-plains-fur-urbane-graffiti-art-im-gesamten-stad-21236</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterbezirksparteitag möge beschließen und an die Stadtratsfraktion weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtratsfraktion wird beauftragt sich im Stadtrat für eine Erweiterung der sogenannten Legal Plains für Graffiti Kunst einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders in Betracht zu ziehen sind vorhandene oder entstehende Treffpunkte jugendlicher Subkultur wie Skateparks oder Bikeareale, aber auch in Sanierungen und Erweiterungen von Parkanlagen, zuletzt die BUGA 2033 selbst.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:19:08 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>